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    AutorThema: Lehrstoffvermittlung Schüler oder Lehrer
    ungelesen12.02.2010
    20:23:55 Uhr
    little_sunshine...
    birthe j. (16)
    little_sunshine_94 ist nicht eingeloggtweiblichlittle_sunshine_94 ist Premium-Userlittle_sunshine_94 ist per Handy zertifiziert

    little_sunshine_94
    86 Beiträge im Forum
    Hey, mich würde mal interessieren wie ihr das seht. Oft wird ja gesagt, dass Schüler anderen Schülern den Unterrichtsstoff besser vermitteln könnt. Aber ist das wirklich so? Ich bin der Meinung, dass der Schüler, der Nachhilfe gibt, nicht fast genau so alt sein darf, wie der hilfsbedürftige Schüler. Denn so wie ich das festgestellt habe, ist es manchmal dann so, dass der Nachhilfe-gebende Schüler den Stoff nciht richtig vermitteln kann. Jedoch finde ich auhc das jüngere Lehrer den Lehrstoff einfach besser vermitteln können, als Lehrer die schon 15 Jahre ihren Job machen, denn bei denen schleicht sich irgendwann so ein Rythmus ein. Wobei ich mal einen Lehrer in Mathe und Geschichte hatte, meinen Klassenlehrer, der auh schon eine Weile unterrichtet, aber trotzdem noch alles total lebendig vermittelt hat, sogar in Mathe. Aber wieso kommt es eigentlich so sehr darauf an, welche Sympathien man für seinen Lehrer hat und wie er das macht.
    „Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der Andere könnte am Ende doch recht haben.“
    (Karl Marx)
    ungelesen12.02.2010
    20:41:22 Uhr
    Spratz
    Dominik (23)
    Spratz ist eingeloggtmännlichSpratz ist Premium-UserSpratz ist per Ausweis zertifiziert

    Spratz
    (Moderator)
    562 Beiträge im Forum
    Ich denke, das kann man so einfach nicht verallgemeinern.
    Es gibt Menschen, die haben nen Talent dafür Wissen zu vermitteln und andere haben dieses Talent wiederum nicht. Und das trifft eben auch auf Lehrer zu ;)

    Ich hab z.B. auch einen Dozenten, der schafft es richtig krassen Stoff so zu vermitteln, dass es Spaß macht zuzuhören und der geht in einem Monat in Rente..
    Gibt aber auch genügend, die das absolut nicht auf die Reihe bekommen und sich dann über 75% Durchfallquote wundern.

    Hab aber auch schon von nem Kommilitonen nen Vortrag über ein Thema, dass mich eigentlich überhaupt nicht interessiert gehört. Und der hat das so gut gemacht, dass man echt die ganze Zeit interessiert dabei war.

    Sowas kommt halt einfach nicht auf das Alter oder so an, sondern vielmehr auf das allgemeine Talent und auf die Motivation. Am besten vermitteln, die Leute den Stoff, die da voll hinter stehen und Spaß an der Thematik haben.
    Battimus
    ungelesen12.02.2010
    20:45:03 Uhr
    little_sunshine...
    birthe j. (16)
    little_sunshine_94 ist nicht eingeloggtweiblichlittle_sunshine_94 ist Premium-Userlittle_sunshine_94 ist per Handy zertifiziert

    little_sunshine_94
    86 Beiträge im Forum
    Und warum wollen dann mache Leute Lehrer sein, obwohl sie dazu eigt keinen Spaß haben... ist jetzt vllt bisschen heftig, weil das mit der Berufswahl nicht so einfach ist und man nicht immer nur das machen kann, was einem Spaß macht. Aber blauäugig wie ich nunmal bin, werfe ich das einfach mal in den Raum ;-)
    „Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der Andere könnte am Ende doch recht haben.“
    (Karl Marx)
    ungelesen12.02.2010
    20:48:11 Uhr
    Arkunel
    Stavros V. (22)
    Arkunel ist nicht eingeloggtmännlichArkunel ist per Ausweis zertifiziert

    Arkunel
    227 Beiträge im Forum
    Die Frage ist berechtigt.

    Vielleicht haben diejenigen gedacht, nur weil sie das Fach XY in der Schule interessiert hat, sie es dann selbst studieren und den Schülern vermitteln können.

    Frag doch mal einen Lehrer, was er vor dem Studium gedacht hat und was er jetzt X Jahre nach dem Studium denkt. Vielleicht kommt ja was dabei raus. ;-)
    ungelesen12.02.2010
    20:49:37 Uhr
    little_sunshine...
    birthe j. (16)
    little_sunshine_94 ist nicht eingeloggtweiblichlittle_sunshine_94 ist Premium-Userlittle_sunshine_94 ist per Handy zertifiziert

    little_sunshine_94
    86 Beiträge im Forum
    Wäre eigentlich wirklich ganz interessant:D Aber da muss cih mir erst überlegen, mit welchen Lehrern ich darüber reden kann:D
    „Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der Andere könnte am Ende doch recht haben.“
    (Karl Marx)
    ungelesen12.02.2010
    20:50:08 Uhr
    Spratz
    Dominik (23)
    Spratz ist eingeloggtmännlichSpratz ist Premium-UserSpratz ist per Ausweis zertifiziert

    Spratz
    (Moderator)
    562 Beiträge im Forum
    Naja ich denke nur weil es einem Anfangs Spaß macht oder weil es das ist was man gut kann, muss es ja auch nicht immer so bleiben. Später im Studium oder besonders im eigentlichen Job können dann immer Probleme auftauchen, oder es macht einem mit der Zeit einfach keinen Spaß mehr.
    Zudem muss ja auch nicht jeder der seinen Job mag oder sich zumindest für die Themengebiete interessiert auch gut im Rüberbringen des Stoffs sein.
    Und ich denke ein großes Problem ist auch, dass so ein unmotivierter Haufen von Schülern auch den besten Lehrer ziemlich runterziehen kann und dann macht es teilweise vielleicht auch einfach keinen Spaß mehr, wenn 2/3 überhaupt nicht interessiert, was der Lehrer da vorne macht.
    Battimus
    ungelesen12.02.2010
    20:52:36 Uhr
    little_sunshine...
    birthe j. (16)
    little_sunshine_94 ist nicht eingeloggtweiblichlittle_sunshine_94 ist Premium-Userlittle_sunshine_94 ist per Handy zertifiziert

    little_sunshine_94
    86 Beiträge im Forum
    Ich glaube ein weiteres Problem sind die übervollen Klassen... Meist sind zwischen 27 und 33 Schüler in einer Klasse. So kann der Lehrer den Unterricht nicht individuell gestalten denn es dürfte vielleicht so sein, dass es ca 3 Arten von Lerntypen in der Klasse gibt
    „Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der Andere könnte am Ende doch recht haben.“
    (Karl Marx)
    ungelesen12.02.2010
    20:56:16 Uhr
    Arkunel
    Stavros V. (22)
    Arkunel ist nicht eingeloggtmännlichArkunel ist per Ausweis zertifiziert

    Arkunel
    227 Beiträge im Forum
    Spratz, genau darauf wollte ich anspielen. ;-)

    Stell dir vor, du nimmst dir etwas vor und willst es auch durchziehen. Ein paar Jahre später stellst du fest, dass der Job doch ganz anders ist als du es dir vorgestellt hast und du direkt mit bestimmten Problemen konfrontiert wirst, die dich entweder nicht interessiert haben oder du sie nicht so wahrgenommen hast wie du sie jetzt wahrnimmst.

    little_sunshine: Stimmt schon. Bei so vielen Schülern kann es manchmal schwierig sein Herr über die Lage zu werden. Manche von uns können sich gar nicht vorstellen, was die Lehrer so alles durchmachen, wenn sie mit den jungen Leuten zusammenarbeiten müssen. Und das Problem ist auch, dass die Lehrer durch die Lehrzeit und durch die vielen Schüler keine Gelegenheit haben, auf die verschiedenen Lerntypen einzugehen.
    ungelesen13.02.2010
    16:04:00 Uhr
    Fairytale
    Patrizia (20)
    Fairytale ist nicht eingeloggtweiblich

    Fairytale
    26 Beiträge im Forum

    Zufällig studiere ich auf Lehramt und habe immerhin schon einen Einblick bekommen, wo Probleme entstehen können.

    Zunächst einmal, sicherlich gibt es Menschen denen fällt es einfach zu Menschen für Dinge zu begeistern und die daher hervorragend in der Lage sind Lerninhalte zu vermitteln.
    Jedoch kann und muss man den Prozess der Lernvermittlung intensivieren, lernen und in der Praxis üben.

    Das ist das eigentlich Problem an der Lehrerausbildung. Der fehlende Praxisbezug eines Hochschulstudiums. Ich habe jetzt ein halbes Jahr Erziehungswissenschaften belegt, in der Hoffnung zu lernen "wie geht eigentlich Schule". Pustekuchen, alles was ich jetzt kann sind verschiedene wissenschaftliche, pädagogische Theorien von der Renaissance bis heute und dazugehörige Wissenschaftler zitieren.

    In den nächsten 6 Wochen mache ich nun mein erstes Praktikum in der Schule. Ich studiere zwar auf Gy/Ge, das 1.Praktikum wird aber an einer Grundschule durchgeführt.
    Am 1.Tag, ich hatte gerade den Klassenraum betreten hing ein Haufen Kinder an mir dran, 3 Kinder weinten und ein letztes Kind verteilte genüsslich seinen O-Saft über den Fußboden.
    Ich war völlig überfordert alleine ohne Klassenleitung.
    Manchmal komme ich mir vor wie ein Jongleur. Fragen beantworten, Hilfestellungen geben, erklären, Probleme klären, ruhig sein, gelassen, motiviert, freundlich...irgendwas davon geht sowieso immer schief.

    Ich würde es sinnvoller finden einen Teil der wissenschaftlichen Theorie in der Uni umzuwandeln in wirklich konkreten Fall-orientierten Stoff oder mehr Assistenz in verschiedenen Schulen mit verschiedenen Kindern und Lerntypen.

    Der Beruf und auch das Studium gefällt mir sehr sehr gut. Aber man muss sich sicher sein, das man von sich als Mensch viel preisgibt um authentisch zu sein und viel von sich zeigen zu wollen.
    ungelesen13.02.2010
    16:13:46 Uhr
    C_M_Burns
    Michael (28)
    C_M_Burns ist nicht eingeloggtmännlichC_M_Burns hat in 3 Tagen GeburtstagC_M_Burns ist Premium-UserC_M_Burns ist per Ausweis zertifiziert

    C_M_Burns
    412 Beiträge im Forum
    @ littlesunshine:
    was dem alter der nachhilfe angeht, könnte ich dir zustimmen.
    ich persönlich finde es besser wenn der nachhilfe gebende schüler ein oder zwei jahre älter ist. der hat da etwas mehr erfahrung.
    was die lehrer angeht war meine erfahrung, das es da wirklich auf die lehrer ankommt, nicht auf das alter.
    ich hatte einen matheleher, der stand lurz vor pensionierung, bei dem habe ich alles gerafft.
    der hat sich für jeden schüler richtig zeit genommen, war nie ungeduldig. er konnte auch die sachen wirklich gut erklären, und wenns kleine geschichten dazu gab.

    dann hatte ich mal einen lehrer, der noch sehr jung war, der war genau das gegenteil.

    ich denke, es kommt auf dem lehrer an sich an, wie er mit den schülern umgeht, wie er die sachen erklären kann. das har nicht unbedingt was mit dem alter zu tun.

    Dieser Beitrag wurde am 13.02.2010 um 16:15 Uhr von C_M_Burns editiert.
    Und wieviel kostet das Gratis Wochenende?
    ungelesen13.02.2010
    18:44:42 Uhr
    FrauJule
    Julia (21)
    FrauJule ist nicht eingeloggtweiblichFrauJule ist per Ausweis zertifiziert

    FrauJule
    153 Beiträge im Forum
    Also verallgemeinern kann man es wirklich nicht.

    Es gibt einfach Menschen, die können gut vermitteln und erklären und einige, die es selbst vielleicht voll drauf haben und es bis ins kleinste Detail beherschen, die können es von hinten bis vorne nicht erklären bzw. vermitteln.

    Ich denke, je nachdem welchen Alters man jetzt von den "Nachhilfesuchenenden" Schülern spricht, sollte bei jüngeren eher eine Person unterrichten, die wohl schon etwas älter ist, nicht nur, weil sie eventuell den Stoff besser beherrscht, sondern vielleicht auch der Autorität wegen.

    Wir hatten in der 11. einen Schüler bei uns in der Klasse, der Mathe astrein beherrschte und dann nach der Schule bzw. nach dem Unterricht haben wir uns einen Klassenraum gesucht mit 10 Leuten und er hat uns Mathe erklärt bzw. Nachhilfe gegeben, also mit gleichen Alters geht es genauso. ;)

    Es kommt, denke ich, auch ein Stück weit auf die Persönlichkeit, das Auftreten und vor allem auf die Fachkompetenz an. (:

    Dieser Beitrag wurde am 13.02.2010 um 18:46 Uhr von FrauJule editiert.
    Verdammt dramatisch! [x
    ungelesen13.02.2010
    20:04:51 Uhr
     
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    ungelesen13.02.2010
    20:04:51 Uhr
    FrauMari
    Maryame H. (18)
    FrauMari ist nicht eingeloggtweiblichFrauMari ist per Ausweis zertifiziert

    FrauMari
    102 Beiträge im Forum
    es gibt lehrer die es so runter rattern und garkein interesse zeigen ,also die selber fast einschlafen
    denn ist das selbstverständlich besser sich das von der sitznachberin nochmal erklären zu lassen


    ABER es gibt auch lehrer die einem das wirklich nahe bringen wollen und den unterricht auch mal interessant gestallten! :)
    EAT SHIT EMO KID!!
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